New York Sweets

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Lange lange ist es her, als ich hier das letzte Mal was geschrieben habe. Seitdem ist soooo viel passiert! Die größte Veränderung war im Job: ich habe meine Arbeit bei einem großen deutschen Konzern gekündigt und einen kleinen Online-Shop für Ginger Beer aufgebaut, den ich jetzt betreibe. Schaut vorbei, wenn ihr mögt, ich freue mich: www.justgingerbeer.de

Aber manche Dinge blieben gleich: so backe ich immer noch irre gern, auch wenn ich bis jetzt keine Zeit hatte, darüber zu bloggen. Und natürlich reisen wir weiterhin gern und testen unterwegs die lokalen Bäckereien und Konditoreien. Letztes Jahr in September waren wir fast 2 Wochen in New York City. In den Städten laufen wir so gut wie immer zu Fuß – so sehen wir am meisten. Und bei der Planung unserer New Yorker Spaziergänge haben wir die Route so gelegt, dass wir unterwegs viele süße Stops einlegen konnten. Manches hatten wir uns im Vorfeld rausgesucht und als Pflichtprogramm fest vorgenommen, z. B. die Magnolia Bakery (wie denn nicht???) oder die Dominique Ansel Bakery, die das ganze Jahr über mit ihrer Neuentwicklung “Cronut” für einen Riesenhype sorgte. Auch die Levain Bakery mit ihren berühmten und wirklich absolut RIESIGEN Cookies war ein Muss. (Die Cookies dort sind wirklich enorm groß.)

Als Vorbereitung für die süßen Reiseaspekte diente mir das wunderbare Buch “New York Sweets” von Susan Meisel, wo viele viele Cafés, Eisläden, Bäckereien, süßer Streetfood usw beschrieben sind. Natürlich haben wir nicht alle davon besucht und auch nicht alle besuchten waren gut, aber vieles eben doch.

Generell spielt bei den Amis eine spezielle Geschmacksnote im Backwerk keine große Rolle – so zumindest mein Eindruck. Die Kuchen/Cookies/Eis usw sind in der Regel mächtig, wuchtig, süß, manchmal zu blau, aber dennoch in der Regel sehr sehr lecker! Ja, in der Regel sind die Cakes einfach mehrere Schichten Teig mit einfacher Creme, ohne Früchte, ohne Fruchtgeschmack usw. Viel Karamell ist dabei und auch Schokolade. ABER: auch die einfachen Dinge können einfach irre lecker sein und würden für mich haushoch gegen so manche noch so raffinierte europäische Torte gewinnen!

Mein ganz besonderer Tick gilt dem Red Velvet Cake, der an und für sich überhaupt nichts besonderes ist, aber – sofern man ihn richtig macht, oder beim richtigen Bäcker kauft – für mich der leckerste Kuchen auf Erden ist. Daher haben wir ihn natürlich bei vielen vielen Bäckereien probiert und einen eindeutigen Favoriten gefunden (siehe Video und weiter unten).

Es gab aber auch Enttäuschungen: so muss ich sagen, Magnolia Bakery ist für mich viel Lärm um nichts. Die Cupcakes waren – ich kann es gar nicht anders sagen – wirklich schlecht: trocken, irre süß – ungenießbar. Natürlich wird es der Popularität von Magnolia keinen Abbruch tun – bei dem Kultstatus werden die Leute immer hinrennen, aber sie wird ihrem berühmten Ruf in keiner Weise gerecht. Ich muss sagen, ich würde die Cupcakes von Magnolia zu den schlechtesten zählen, die wir in New York probiert haben . Und glaubt mir, in zwei Wochen waren das eine Menge. Farblich sind sie wirklich sehr intensiv.

Red Velvet Cupcake von Magnolia Bakery

Red Velvet Cupcake von Magnolia Bakery

Auch das übergehypte Cronut war… obwohl… na, schaut Euch das Video an.

Der berühmte Cronut

Der berühmte Cronut

So sieht der Cronut von innen aus

So sieht der Cronut von innen aus

 

In dem Video haben wir unsere positiven und negativen Highlights des süßen New York zusammengefasst. Ich hoffe, es gefällt Euch und ihr bekommt Lust, beim nächsten Besuch in New York nicht nur zu shoppen, sondern auch viel zu naschen. Die Musik dazu hat mein lieber Mann Konrad geschrieben. Ihr könnt noch mehr Hörproben von ihm auf seiner Website www.soladis-music.de hören.

Zum Schluss noch kurz unsere absoluter Top-Tipp: Junior’s Bakery in Grand Central Station: für uns der absolut beste, leckerste und einfach geniale Red Velvet Cake ever. Zufällig entdeckt und absolut unübertroffen. Müsst Ihr unbedingt probieren!!!

Red Velvet Cake von Junior's Bakery. Best ever!

Red Velvet Cake von Junior’s Bakery. Best ever!

Ich hoffe, das Video gefällt Euch und würde mich echt sehr über Euer Feedback dazu freuen!

So. Das war’s erstmal wieder von mir.

Viele Grüße

Anna

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Das Münchner Bloggerpicknick – Einladung

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Einladung

Hallo Ihr Lieben,

endlich ist der Sommer wieder da und wird hoffentlich noch eine Weile bleiben! Endlich können wir all das tun, was zu dieser Jahreszeit am schönsten ist! Jedem schießen jetzt bestimmt eine Menge sommerlichen Spaß durch den Kopf, mir kommt dabei ein Picknick als Erstes in den Sinn.

Wäre das nicht herrlich, sich an einem warmen sonnigen Tag mit Leuten in einem gemütlichen Garten zu treffen und entspannt die Zeit miteinander zu verbringen? Doch, mit Sicherheit! Und genau das wollen wir so gern mit Euch, liebe (Food)Blogger in München machen!

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Hanfcupcakes

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Hanfcupcakes

Hanfcupcakes

Hallo zusammen,

vor kurzem fand ich in meinem Postfach eine freundliche E-Mail von Jenny vom Online-Shop nu3 mit der Frage, ob ich vielleicht Interesse hätte, etwas aus deren Produkten zum Backen zu verwenden und darüber zu berichten. Ich fand den Gedanken interessant, stöberte eine Zeitlang in der Lebensmittelabteilung des nu3-Onlineshops und stieß bald auf Hanfprodukte: Hanfschokolade, Hanföl und Hanfsamen. Bis dahin kannte ich Hanf nur von Joints oder Handcremes. Dass es Hanf auch als Lebensmittel gab war mir neu, also wurde ich sehr neugierig. Öl und Schokolade lassen sich doch prima beim Backen verwenden! Mein Lieblingsschokoladenkuchen erhält durch Olivenöl eine wunderbare Konsistenz und eine besondere Geschmacksnote. Ob das mit Hanföl auch geht? Mit Schokolade kann man ja fast alles machen. Aber wird das auch gut schmecken? Wie schmecken Hanfschokolade und Hanföl überhaupt?

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1. Augsburger Bloggerbrunch

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Bloggerwerkzeug

Bloggerwerkzeug

Ein kühler Vormittag im Juni. Es ist Sonntag, die Straßen entsprechend leer. Ich laufe mit Stadtplan in der Hand durch die verwinkelten Gassen der Augsburger Innenstadt. Weit kann es nicht mehr sein. Ein Blick nach links und schon sehe ich die großen Lettern von „Henry’s Coffee“ – mein Ziel. Ich bin 15 Minuten zu früh, auch gut, dann kann ich mich in Ruhe umsehen. Die anderen sind vielleicht noch gar nicht da. Oder doch? Wie erkenne ich sie? Sitzen wir drinnen, oder draußen?

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Tipps & Tricks beim Backkurs im “Wöllsteins Desserthaus”

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Ein Pavlova Körbchen mit Pudding und Beeren

Ein Pavlova Körbchen mit Pudding und Beeren

– “Frau Wöllstein, was bedeutet „bis zur Rose kochen“”?

Beate Wöllstein eilt zum Herd, wo sechs Leute in Kochschürzen in den Kochtopf spähen, in dem eine gelbe Mischung vor sich hin dampft.

– “Wenn die Mischung anfängt zu verdicken, nimmt man einen Kochlöffel und macht so die Probe” – erklärt Frau Wöllstein. Sie taucht den Kochlöffel kurz in den Topf und pustet darauf. Hat die Mischung die richtige Konsistenz und Temperatur, bilden sich durch Pusten kleine kreisförmige Wellen – die sogenannte Rose, ein Zeichen dafür, dass unsere Mischung jetzt vom Herd genommen und weiterverarbeitet werden muss.

Es ist Samstag Vormittag, in „Wöllsteins Desserthaus“ haben sich sechs Backbegeisterte versammelt, um im Kurs „Der Sommer schmeckt wie…Beerentorte“  drei raffinierte Rezepte für beerige Desserts und Torten ausprobieren und dabei von der professionellen Konditorin Beate Wöllstein einige nützliche Tricks, Kniffe und Techniken zu lernen. […]

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Caf´es in… München: Götterspeise

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Frühstück in der "Götterspeise"

Frühstück in der “Götterspeise”

Eines Tages saß ich in der U-Bahn auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, da fiel mir eine Frau auf, oder besser gesagt mir fiel die Papiertüte auf, welche die besagte Frau in der Hand hielt. Es war eine in zartem Pastellgrün gehaltene Tüte mit zwei geflügelten Großkatzen als Logo und der Aufschrift „Götterspeise Chocolaterie und Cafe´“. Unglaublich, wie einladend Tüten aussehen können.

Zu Hause googelte ich den Laden und am Samstagmorgen machten Konrad und ich uns auf, um die begeisterten Bewertungen aus dem Internet („ein Erlebnis“, „beste heiße Schokolade“…) selbst zu testen.

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Scones nach dem Rezept von Paul Hollywood

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Scones-Stillleben

Scones-Stillleben

Ich liebe Frühstücke an Wochenenden. Dann sitzen wir ganz entspannt da, der Tisch ist vollgestellt mit allerlei Marmeladen, Nutella, Ahornsirup, Milch in Glasflaschen und frischen Brötchen… Nebenbei läuft Klassikradio, wir schlemmen uns in aller Ruhe durch und reden dabei. Es wäre jetzt passend zu sagen, es schwebt der Duft des frisch gebrühten Kaffees durch die Luft, doch sind wir beide leider keine Kaffeetrinker. Leider, weil ich den Duft des Kaffees am Morgen schon mag, er macht das Frühstücken gemütlicher, aber es wäre schade um den Kaffee, den einfach nur für den Duft zu verschwenden. Außerdem gibt es doch für diesen Duft einen tollen Ersatz: nämlich den von frischgebackenen Scones. Die sind so einfach und schnell zu machen, sehen so toll aus und schmecken so lecker, dass sie mittlerweile fest auf unseren Frühstückstisch gehören – und zwar nicht am Vorabend gebacken, sondern frisch aus den Ofen gleich auf den Tisch!

Ich hatte schon ein Rezept von Scones gepostet und diese seitdem auch regelmäßig gebacken. Vor kurzem entdeckte ich zufällig das Scone-Rezept von Paul Hollywood auf YouTube , probierte es aus und O MEIN GOTT, SIND DIE GUT!  Sogar mein Mann, der an eigentlich kein Scone-Liebhaber ist, fand sie unglaublich lecker.

Im Prinzip sind sie dem ersten Rezept ähnlich. Die Zutaten sind die gleichen, die Art der Zubereitung und die Backzeit weitestgehend auch. Der größte Unterschied zwischen den Rezepten ist, dass der Teig nach dem Rezept von Paul Hollywood etwas geknetet wird. Das hat mich ein bisschen gewundert, denn eigentlich wird der Scone-Teig nicht geknetet, weil sich dadurch Gluten bildet, also das Klebeeiweiß, dass dem Brot seine Struktur gibt und es etwas fluffiger und weicher macht. Die Scones sollen aber eine ziemlich feste Konsistenz haben, daher werden die Zutaten dafür normalerweise nur sehr vorsichtig miteinander vermischt, um eben diese Fluffigkeit zu verhindern. Aber gut, wenn der Meister de

s Brotbackens sagt, der Teig wird geknetet, dann wird er eben geknetet. Und es ist gut so, denn die Scones werden dadurch trotzdem nicht so weich wie die Brötchen, aber irgendwie zarter, als die üblichen Scones.

So, genug geredet, hier kommt das Rezept:

Zutaten für die Scones

Zutaten für die Scones

Zutaten für ca. 9 bis 10 Stück:

  • 250 g Mehl (550er)
  • 40 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2,5 TL Backpulver
  • 125 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 1 Ei zusätzlich zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Backofen mit Backpapier auslegen.
  2. 225 Mehl (also nicht das gesamte Mehl!) in eine Schüssel sieben, Butter in kleinen Würfeln hinzugeben und mit den Fingern in das Mehl einreiben, bis die gesamte Masse eine sandige Konsistenz hat.
  3. Den Zucker, das Ei und das Backpulver hinzugeben und mit einem Holzlöffel sanft einarbeiten.
  4. Als Nächstes ungefähr die Hälfte der Milch dazugießen und ebenfalls mit dem Holzlöffel vorsichtig in den Teig einarbeiten. Erst danach die restliche Milch in kleinen Portionen dazugeben und einrühren. Es kann sein, dass man gar nicht die gesamte Milch braucht. Der fertige Teig ist sehr feucht und sehr klebrig. Sieht ein bisschen wie Haferschleim aus. Wenn man den Teig soweit hat, ist keine Milch mehr erforderlich. Viel Milch bleibt jedoch auf keinen Fall übrig und wenn Ihr Euch nicht sicher seid, gebt die ganze Milch dazu. Schaut Euch aber ruhig das Video an, dort seht Ihr ganz gut, welche Konsistenz der Teig haben muss.
  5. Ca. 2/3 des restlichen Mehls auf den Tisch sieben, den Teig darauf geben und mit dem übrigen Mehl bestreuen.
  6. Jetzt den Teig in der Mitte falten, dann um 90° drehen, wieder in der Mitte falten usw. Dies so lange fortsetzen, bis das ganze Mehl in den Teig aufgenommen wurde und Ihr einen schönen, weichen und doch glatten Teig habt. Wenn das Mehl nicht ausreichen sollte und der Teig immer noch sehr feucht und klebrig ist, gebt etwas Mehl hinzu. Auch wenn der Teig hier leicht geknetet wird, ist es wichtig, nicht zu übertreiben. Immerhin ist es kein Hefeteig.
  7. Nun wird der Teig ausgerollt. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, die Teigkugel darauf platzieren und mit dem Nudelholz von der Mitte aus zuerst nach oben dann von oben nach unten rollen. Den Teig um 90° drehen und wieder mit dem Nudelholz von der Mitte aus nach oben rollen, dann von oben nach unten. Der ausgerollte Teig sollte so zwischen 1,5 cm und 2,5 cm dick sein. Wie dick man den Teig macht, ist aber letztlich Geschmackssache. Die Scones gehen im Ofen sehr schön auf, daher ist es nicht so schlimm, wenn die rohen Scones etwas dünner sind.
  8. Mit einem Ausstecher (rund, oder Linzer, oder was Ihr sonst so habt) Scones aus dem Teig ausstechen und auf das Backblech legen. Den übrigen Teig wieder zur Kugel formen, ausrollen und wieder Scones ausstechen usw.
  9. Jetzt noch das eine Ei in einer kleinen Schüssel aufschlagen und die Oberfläche der Scones damit bestreichen. Nur die Oberfläche! Wenn man nämlich auch die Seiten mit bestreicht, hindert das die Scones im Backofen beim Aufgehen.
  10. Das Blech in den Backofen schieben und ca. 15 Minuten backen. Die Scones bekommen dann eine schöne gold-braune Oberfläche.
  11. Das war’s! Jetzt einfach nur genießen: mit Butter, Margarine, Schlagsahne, Marmelade, Nutella oder was Ihr so mögt.

    Echt lecker!

    Echt lecker!

Fazit: das Fazit ist, ich habe jetzt beim Schreiben ein Riesenhunger auf die Scones bekommen. Also ab in die Küche und das Mehl in eine Schüssel sieben…

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Backen für den Muttertag: weiße Himbeertarte

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weiße Himbeertarte

weiße Himbeertarte

Hallo zusammen,

nächsten Sonntag ist Muttertag – eine tolle Gelegeheit etwas Leckeres für die Mama zu backen. Wie wäre es denn mit etwas Fruchtigem? Vor einiger Zeit haben Konrad und ich in einem Münchner Caf´e ein Stück von Himbeer-Trüffeltrate probiert. Das kannten wir vorher noch gar nicht und es schmeckte so gut. Zu Hause habe ich im Internet nach Rezepten für diese Tarte gesucht und stellte verblüfft fest, dass die Rezepte zwar alle ähnlich waren aber in keiner waren Trüffel in irgendeiner Weise enthalten. Nach mehreren Versuchen, Variationen und Anpassungen möchte ich Euch gern meine Variante vorstellen. Auf dem Tarteboden liegt eine mit Speisestärke angedickte Schicht aus pürierten Himbeeren und darauf eine weiße Schicht bestehend aus Ricotta, Mascarpone, Schlagsahne, Butter, Vanilleextrakt und weißer Schokolade. Die Himbeerschicht (im wesentlichen übernommen von “Kochen mit Leidenschaft” ist sehr fruchtig und leicht säuerlich. Das passt aber wunderbar zu der weichen, süßen Schokoladenschicht oben drauf, die meine eigene Kreation ist. Alle meine Testesser fanden die Tarte sehr lecker und sie war dann auch ratz fatz weg. Weil ich keine Trüffel verwende, habe ich die Trüffel aus dem Namen weggelassen. Himbeer-Trüffeltarte klingt zwar schon edel, aber ich will keine falschen Erwartungen wecken.

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Cafe´s in… München: das Kubitscheck

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Heiße Schokolade im Kubitschek

Heiße Schokolade im Kubitscheck

Hallo zusammen,

neulich waren Konrad und ich im Kubitscheck-Café frühstücken, wobei das Frühstück etwas irreführend ist – wir waren zwar einigermaßen zur Frühstückszeit da, haben aber nur Kuchen und Torten gegessen, dazu gab es heiße Schokolade. Es ist schon Wahnsinn, was für wunderschöne Bilder die Kellner in den Milchschaum dieser Getränke zaubern können. Schaut Euch doch nur das hübsche Frauengesicht auf dem Bild an. Toll, oder? Ich habe keine Ahnung, wie sie das machen. Vermutlich verwenden sie Schablonen und nehmen vielleicht auch Kakaopulver, um Schattierungen zu erzeugen. Doch ich will das alles eigentlich gar nicht wissen. Es soll ruhig ein Geheimnis bleiben.

Im Kubitscheck fühle ich mich als hätte ich eben eine Zeitreise in die 50er Jahre gemacht. Das Caf´e – 1958 eröffnet – hat die Atmosphäre der damaligen Zeit perfekt erhalten. Der altmodische Verkaufstresen, die Kuchentheke und das Buffet weckten bei mir die Vorstellung eines gemütlichen Tante-Emma-Ladens. An der Theke verkaufen sie neben Kuchen und Torten allerlei Lollis, Schokoriegel und anderen Süßkram, der ebenfalls irgendwie retro aussieht.

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Schoko-Nusspralinen

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Schoko-Nusspralinen

Schoko-Nusspralinen

Hallo zusammen,

das wollte ich Euch schon vor einer ganzen Weile erzählen: am Osterwochenende waren wir in Dresden und Radeberg – Verwandte und Freunde besuchen. Und ratet mal, wen wir in Dresden gesehen haben! Jorge Gonzalez, den Laufstegtrainer von Germanys next Topmodel! In der aktuellen Staffel ist er nicht mehr dabei, aber durch die vergangenen Staffeln ist er ja ziemlich bekannt. Wir waren am Karsamstag mit Freunden Sushi essen und irgendwann kam er zusammen mit vier anderen Leuten in den Laden und setzte sich unweit von uns. Er sieht ganz genau so aus, wie im Fernsehen, nur die hochhackigen Schuhe hatte er nicht an. Auch von den anderen Besuchern wurde er schnell erkannt und einige wollten Fotos mit ihm machen. Er war ganz freundlich und hat keinem „Nein“ gesagt. Im WC-Raum standen zwei total aufgeregte Mädels, vielleicht so um die 15-16 Jahre, die sich extra noch die Haare kämmten und Lippgloss auftrugen, damit sie vor Jorge in gebührender Aufmachung erscheinen konnten. Schon putzig, was so ein Promi auslöst. Ich frage mich, ob es sie stört, wenn sie privat gesehen und erkannt werden. Wahrscheinlich haben sie sich damit arrangiert und nehmen das als Teil ihres Berufes in Kauf.

Aber das nur so am Rande, denn eigentlich geht es heute um Nuss – Kuchenpralinen, oder einfach Nusspralinen, das Rezept, dass ich als eine Post Aus Meiner Küche – Kindheiserinnerung an Astrid von Curvyglam geschickt habe. Zugegeben, da ist etwas Alkohol drin, daher ist vielleicht nur bedingt was für Kinder, aber hey, umso mehr bleibt für uns Erwachsene übrig und bei diesen kleinen Pralinen ist es auch gut so. Das Rezept ist aus einem russischen Backbuch[BILD], in dem die kultigen Backrezepte aus der Sowjetzeit versammelt sind.

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